Lanreotid (Somatuline (Somatostatin Analogon)) ist eine Peptidverbindung aus der Kategorie Peptidhormone & ZNS.
- 1 Nomenklatur und Identifikatoren
- 2 Struktur und Primärsequenz
- 3 Physikochemische Eigenschaften
- 4 Synthese und Herstellung (SPPS)
- 5 Rezeptor und Signalweg
- 6 Pharmakokinetik
- 7 Präklinische Studienlage
- 8 Klinische Studienlage und Zulassung
- 9 Regulatorischer Status in Deutschland
- 10 Analytik und Qualitätskontrolle
- 11 Abgrenzung zu verwandten Peptiden
- 12 Häufige Fragen (FAQ)
1. Nomenklatur und Identifikatoren
Lanreotid (Somatuline (Somatostatin Analogon)). Systematische CAS-Nummer: 108736-35-2. PubChem-Zuordnung: keine.
2. Struktur und Primärsequenz
Die Primärsequenz von Lanreotid besteht aus 8 Aminosäuren.
Primärsequenz (8 Aminosäuren):
D-2-NalCysTyrD-TrpLysValCysThr-NH2
3. Physikochemische Eigenschaften
Physikochemische Kennzahlen von Lanreotid: Molmasse 1096,3 Da, Summenformel C54H69N11O10S2.
4. Synthese und Herstellung (SPPS)
Die chemische Herstellung von Lanreotid erfolgt mittels automatisierter Fmoc-Festphasen-Peptidsynthese (SPPS) an Polymerharzen.
Weiterführende Informationen zur Methodik finden Sie im Fachartikel Festphasen-Peptidsynthese (SPPS).
5. Rezeptor und Signalweg
Molekularer Wirkmechanismus von Lanreotid über spezifische Rezeptorinteraktionen im Gewebe.
6. Pharmakokinetik
Pharmakokinetische Eigenschaften von Lanreotid: Eliminationshalbwertszeit liegt bei ca. 1-2 Stunden.
7. Präklinische Studienlage
| Modell | Spezies | Dosierung | Endpunkt | Ergebnis | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Lanreotid Bindungsmodell | In-vitro | 10 nM |
Rezeptoraffinität | Spezifische Bindung nachgewiesen | Lanreotid Forschungsdokumentation |
8. Klinische Studienlage und Zulassung
Der aktuelle klinische und arzneimittelrechtliche Entwicklungsstatus von Lanreotid ist eingeordnet als: Zugelassenes Arzneimittel.
9. Regulatorischer Status in Deutschland
In Deutschland fällt Lanreotid unter arzneimittelrechtliche Bestimmungen nach AMG und HWG sowie relevante Doping-Regularien.
10. Analytik und Qualitätskontrolle
Die analytische Chargenkontrolle von Lanreotid (1096,3 Da) nutzt hochauflösende RP-HPLC und ESI-Massenspektrometrie.
11. Abgrenzung zu verwandten Peptiden
In der biochemischen Praxis unterscheidet sich Lanreotid strukturell und funktionell von anderen Vertretern der Kategorie Peptidhormone & ZNS.
12. Häufige Fragen (FAQ)
Q: Welche Eigenschaften besitzt Lanreotid?
Lanreotid ist ein biochemisch dokumentiertes Molekül aus der Kategorie Peptidhormone & ZNS mit der Summenformel C54H69N11O10S2.