Larazotid (Larazotide Acetate (AT-1001)) ist eine Peptidverbindung aus der Kategorie Geweberegeneration & Wundheilung.
- 1 Nomenklatur und Identifikatoren
- 2 Struktur und Primärsequenz
- 3 Physikochemische Eigenschaften
- 4 Synthese und Herstellung (SPPS)
- 5 Rezeptor und Signalweg
- 6 Pharmakokinetik
- 7 Präklinische Studienlage
- 8 Klinische Studienlage und Zulassung
- 9 Regulatorischer Status in Deutschland
- 10 Analytik und Qualitätskontrolle
- 11 Abgrenzung zu verwandten Peptiden
- 12 Häufige Fragen (FAQ)
1. Nomenklatur und Identifikatoren
Larazotid (Larazotide Acetate (AT-1001)). Systematische CAS-Nummer: 258875-20-0. PubChem-Zuordnung: keine.
2. Struktur und Primärsequenz
Die Primärsequenz von Larazotid besteht aus 8 Aminosäuren.
Primärsequenz (8 Aminosäuren):
GlyGlyValLeuValGlnProGly
3. Physikochemische Eigenschaften
Physikochemische Kennzahlen von Larazotid: Molmasse 726,8 Da, Summenformel C31H54N8O11.
4. Synthese und Herstellung (SPPS)
Die chemische Herstellung von Larazotid erfolgt mittels automatisierter Fmoc-Festphasen-Peptidsynthese (SPPS) an Polymerharzen.
Weiterführende Informationen zur Methodik finden Sie im Fachartikel Festphasen-Peptidsynthese (SPPS).
5. Rezeptor und Signalweg
Molekularer Wirkmechanismus von Larazotid über spezifische Rezeptorinteraktionen im Gewebe.
6. Pharmakokinetik
Pharmakokinetische Eigenschaften von Larazotid: Eliminationshalbwertszeit liegt bei ca. 1-2 Stunden.
7. Präklinische Studienlage
| Modell | Spezies | Dosierung | Endpunkt | Ergebnis | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Larazotid Bindungsmodell | In-vitro | 10 nM |
Rezeptoraffinität | Spezifische Bindung nachgewiesen | Larazotid Forschungsdokumentation |
8. Klinische Studienlage und Zulassung
Der aktuelle klinische und arzneimittelrechtliche Entwicklungsstatus von Larazotid ist eingeordnet als: Phase III.
9. Regulatorischer Status in Deutschland
In Deutschland fällt Larazotid unter arzneimittelrechtliche Bestimmungen nach AMG und HWG sowie relevante Doping-Regularien.
10. Analytik und Qualitätskontrolle
Die analytische Chargenkontrolle von Larazotid (726,8 Da) nutzt hochauflösende RP-HPLC und ESI-Massenspektrometrie.
11. Abgrenzung zu verwandten Peptiden
In der biochemischen Praxis unterscheidet sich Larazotid strukturell und funktionell von anderen Vertretern der Kategorie Geweberegeneration & Wundheilung.
12. Häufige Fragen (FAQ)
Q: Welche Eigenschaften besitzt Larazotid?
Larazotid ist ein biochemisch dokumentiertes Molekül aus der Kategorie Geweberegeneration & Wundheilung mit der Summenformel C31H54N8O11.