Linaclotid (Constella (Guanylatcyclase-C Agonist)) ist eine Peptidverbindung aus der Kategorie Geweberegeneration & Wundheilung.
- 1 Nomenklatur und Identifikatoren
- 2 Struktur und Primärsequenz
- 3 Physikochemische Eigenschaften
- 4 Synthese und Herstellung (SPPS)
- 5 Rezeptor und Signalweg
- 6 Pharmakokinetik
- 7 Präklinische Studienlage
- 8 Klinische Studienlage und Zulassung
- 9 Regulatorischer Status in Deutschland
- 10 Analytik und Qualitätskontrolle
- 11 Abgrenzung zu verwandten Peptiden
- 12 Häufige Fragen (FAQ)
1. Nomenklatur und Identifikatoren
Linaclotid (Constella (Guanylatcyclase-C Agonist)). Systematische CAS-Nummer: 851199-59-2. PubChem-Zuordnung: keine.
2. Struktur und Primärsequenz
Die Primärsequenz von Linaclotid besteht aus 14 Aminosäuren.
Primärsequenz (14 Aminosäuren):
CysCysGluTyrCysCysAsnProAlaCysThrGlyCysTyr
3. Physikochemische Eigenschaften
Physikochemische Kennzahlen von Linaclotid: Molmasse 1526,8 Da, Summenformel C59H79N15O21S6.
4. Synthese und Herstellung (SPPS)
Die chemische Herstellung von Linaclotid erfolgt mittels automatisierter Fmoc-Festphasen-Peptidsynthese (SPPS) an Polymerharzen.
Weiterführende Informationen zur Methodik finden Sie im Fachartikel Festphasen-Peptidsynthese (SPPS).
5. Rezeptor und Signalweg
Molekularer Wirkmechanismus von Linaclotid über spezifische Rezeptorinteraktionen im Gewebe.
6. Pharmakokinetik
Pharmakokinetische Eigenschaften von Linaclotid: Eliminationshalbwertszeit liegt bei ca. 1-2 Stunden.
7. Präklinische Studienlage
| Modell | Spezies | Dosierung | Endpunkt | Ergebnis | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Linaclotid Bindungsmodell | In-vitro | 10 nM |
Rezeptoraffinität | Spezifische Bindung nachgewiesen | Linaclotid Forschungsdokumentation |
8. Klinische Studienlage und Zulassung
Der aktuelle klinische und arzneimittelrechtliche Entwicklungsstatus von Linaclotid ist eingeordnet als: Zugelassenes Arzneimittel.
9. Regulatorischer Status in Deutschland
In Deutschland fällt Linaclotid unter arzneimittelrechtliche Bestimmungen nach AMG und HWG sowie relevante Doping-Regularien.
10. Analytik und Qualitätskontrolle
Die analytische Chargenkontrolle von Linaclotid (1526,8 Da) nutzt hochauflösende RP-HPLC und ESI-Massenspektrometrie.
11. Abgrenzung zu verwandten Peptiden
In der biochemischen Praxis unterscheidet sich Linaclotid strukturell und funktionell von anderen Vertretern der Kategorie Geweberegeneration & Wundheilung.
12. Häufige Fragen (FAQ)
Q: Welche Eigenschaften besitzt Linaclotid?
Linaclotid ist ein biochemisch dokumentiertes Molekül aus der Kategorie Geweberegeneration & Wundheilung mit der Summenformel C59H79N15O21S6.