Thymosin α1 (Zadaxin (Thymalfasin)) ist eine Peptidverbindung aus der Kategorie Geweberegeneration & Wundheilung.
- 1 Nomenklatur und Identifikatoren
- 2 Struktur und Primärsequenz
- 3 Physikochemische Eigenschaften
- 4 Synthese und Herstellung (SPPS)
- 5 Rezeptor und Signalweg
- 6 Pharmakokinetik
- 7 Präklinische Studienlage
- 8 Klinische Studienlage und Zulassung
- 9 Regulatorischer Status in Deutschland
- 10 Analytik und Qualitätskontrolle
- 11 Abgrenzung zu verwandten Peptiden
- 12 Häufige Fragen (FAQ)
1. Nomenklatur und Identifikatoren
Thymosin α1 (Zadaxin (Thymalfasin)). Systematische CAS-Nummer: 62304-98-7. PubChem-Zuordnung: keine.
2. Struktur und Primärsequenz
Die Primärsequenz von Thymosin α1 besteht aus 28 Aminosäuren.
Primärsequenz (28 Aminosäuren):
Ac-SerAspAlaAlaValAspThrSerSerGluIleThrThrLysAspLeuLysGluLysLysGluValValGluGluAlaGluAsn
3. Physikochemische Eigenschaften
Physikochemische Kennzahlen von Thymosin α1: Molmasse 3108,3 Da, Summenformel C129H215N33O55.
4. Synthese und Herstellung (SPPS)
Die chemische Herstellung von Thymosin α1 erfolgt mittels automatisierter Fmoc-Festphasen-Peptidsynthese (SPPS) an Polymerharzen.
Weiterführende Informationen zur Methodik finden Sie im Fachartikel Festphasen-Peptidsynthese (SPPS).
5. Rezeptor und Signalweg
Molekularer Wirkmechanismus von Thymosin α1 über spezifische Rezeptorinteraktionen im Gewebe.
6. Pharmakokinetik
Pharmakokinetische Eigenschaften von Thymosin α1: Eliminationshalbwertszeit liegt bei ca. 1-2 Stunden.
7. Präklinische Studienlage
| Modell | Spezies | Dosierung | Endpunkt | Ergebnis | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Thymosin α1 Bindungsmodell | In-vitro | 10 nM |
Rezeptoraffinität | Spezifische Bindung nachgewiesen | Thymosin α1 Forschungsdokumentation |
8. Klinische Studienlage und Zulassung
Der aktuelle klinische und arzneimittelrechtliche Entwicklungsstatus von Thymosin α1 ist eingeordnet als: Zugelassenes Arzneimittel (Asien).
9. Regulatorischer Status in Deutschland
In Deutschland fällt Thymosin α1 unter arzneimittelrechtliche Bestimmungen nach AMG und HWG sowie relevante Doping-Regularien.
10. Analytik und Qualitätskontrolle
Die analytische Chargenkontrolle von Thymosin α1 (3108,3 Da) nutzt hochauflösende RP-HPLC und ESI-Massenspektrometrie.
11. Abgrenzung zu verwandten Peptiden
In der biochemischen Praxis unterscheidet sich Thymosin α1 strukturell und funktionell von anderen Vertretern der Kategorie Geweberegeneration & Wundheilung.
12. Häufige Fragen (FAQ)
Q: Welche Eigenschaften besitzt Thymosin α1?
Thymosin α1 ist ein biochemisch dokumentiertes Molekül aus der Kategorie Geweberegeneration & Wundheilung mit der Summenformel C129H215N33O55.